Herzlich Willkommen in meiner Praxis!
Ich freue mich, dass du den Weg hierher gefunden hast. Meine Praxis hat sich auf die Behandlung von Essstörungen spezialisiert. Dazu gehören Binge Eating, Bulimie, Magersucht und Adipositas.
Hier kannst du dich über die verschiedenen Formen von Essstörungen und die Therapie informieren.

Warum du hier bist
Vielleicht hast du meine Website aufgesucht, weil du das Gefühl hast, einerseits strikte Kontrolle über dein Essverhalten und deinen Körper halten zu wollen und andererseits du diese Kontrolle immer wieder verlierst. Es fällt dir schwer, diese Spirale aus eigener Kraft zu durchbrechen. Du fühlst dich vielleicht oft von Gedanken über Essen, Kalorien, Körpergewicht und Ernährung besessen. Die Angst vor Gewichtszunahme quält dich, da du glaubst, dass dies dein Selbstwertgefühl in Frage stellt.
Wenn du an Magersucht leidest, verspürst du oft Angst und Ekel vor Nahrung und vermeidest sie, obwohl sie für deinen Körper lebensnotwendig ist.
Dein Selbstwert ist möglicherweise eng mit deinem Körperbild und deinem Gewicht verbunden. Ohne ein bestimmtes Aussehen und Gewicht fühlst du dich wertlos. Es kann sein, dass du den Glaubenssatz verinnerlicht hast: „Ich bin nicht gut genug.“ Das bedeutet auch, dass dein Selbstwert von deinen Leistungen in der Schule, im Beruf oder in deinen Hobbys abhängig ist.

Vielleicht erzählst du niemandem von deiner Essstörung, weil die Scham und Angst vor Ablehnung zu groß sind. Du fühlst dich oft deprimiert, hilflos und einsam. Wiederkehrende Depressionen sind ein häufiges Begleitsymptom von Essstörungen.
Therapie bei Essstörungen

Es gibt Therapieformen, die sich bei Essstörungen als besonders wirksam erwiesen haben. Dazu gehört die Körperpsychotherapie und die bindungs- und beziehungsorientierte Traumatherapie. Da Essstörungen oft mit einer gestörten Wahrnehmung des Körpers mit seinen Emotionen und Empfindungen (u.a. Hunger, Sättigung, …) einhergehen, ist es in der Therapie wichtig die Verbindung zum eigenen Körper wieder herzustellen und zu verbessern. Dies bedeutet auch die Entstehung einer verbesserten Verbindung zu sich selbst, weil, wenn du den eigenen Körper gut spüren kannst und eine liebevolle Beziehung zu ihm, also zu dir selbst aufbauen kannst, steigt damit dein Selbstwertgefühl und deine Selbstliebe.
In der Traumatherapie betrachten wir deine Biografie vor dem Hintergrund der emotionalen Bindung und den Beziehungen in deiner Herkunftsfamilie. Deine inneren emotionalen Anteile, wie das innere Kind und auch dein Schutzsystem, das aufgrund von dysfunktionalen Beziehungen in der Herkunftsfamilie entstanden ist, wird ebenfalls einbezogen, um ein ganzheitliches Verständnis deiner Essstörung zu entwickeln. Vielleicht fragst du dich and dieser Stelle: Warum gerade eine Traumtherapie bei Essstörungen wirksam ist? Essstörungen sind Traumafolgestörungen und basieren auf Entwicklungstrauma, was so viel heisst, dass deine kindliche emotionale Entwicklung problematisch war. Dies hat oft eine Dysregulation des autonomen Nervensystems zur Folge und es ist essentiell innerhalb der Therapie, dessen Regulierung wiederherzustellen.

Heilung ist möglich
Die gute Nachricht ist: Heilung von Essstörungen ist möglich! Dein Essproblem kann dauerhaft gelöst werden, wenn du bereit bist, dich auf einen tiefen, sanften, respektvollen und liebevollen Heilungsweg einzulassen.
Kontakt
Ich beantworte gerne alle deine Fragen. Du erreichst mich unter 0049 176 92212000, mail@justynajung.de oder über WhatsApp
Falls du weiter von Berlin entfernt wohnst, könnte eine Online-Therapie bei Essstörungen eine gute Alternative für dich sein.
Ich freue mich sehr auf Dich
Mit Herz
Justyna Jung
Häufige Fragen zum Therapiebeginn
Muss ich mein Essverhalten sofort ändern?
Nein. In der Therapie steht zunächst das Verstehen im Mittelpunkt. Gemeinsam wird erkundet, welche Funktionen das Essverhalten erfüllt und welche Gefühle oder Bedürfnisse dahinter stehen. Veränderungen entwickeln sich in einem individuellen Tempo und erfolgen schrittweise.
Was, wenn ich Angst habe zuzunehmen?
Ängste rund um Gewicht und Körperveränderung sind ein häufiges Thema und dürfen in der Therapie offen angesprochen werden. Ziel ist es, diese Sorgen behutsam zu verstehen, einzuordnen und neue Wege im Umgang damit zu entwickeln — ohne Druck oder vorschnelle Veränderungen.
Kann ich Therapie machen, obwohl ich im Alltag funktioniere?
Ja. Auch wenn der Alltag äußerlich gut bewältigt wird, kann innerer Leidensdruck bestehen. Therapie bietet einen geschützten Raum, um Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster zu reflektieren und Unterstützung zu erhalten — unabhängig davon, wie stark die Problematik von außen sichtbar ist.
Was, wenn ich mich für mein Essverhalten schäme?
Scham ist ein häufiges und nachvollziehbares Gefühl im Zusammenhang mit Essstörungen. In der Therapie entsteht ein wertfreier Raum, in dem Erfahrungen ohne Bewertung betrachtet werden können. Ziel ist es, Verständnis für sich selbst zu entwickeln und mit mehr Selbstmitgefühl auf das eigene Verhalten zu blicken.
Darf ich unsicher sein, ob ich Hilfe brauche?
Ja. Unsicherheit ist ein normaler Teil des Entscheidungsprozesses. Ein Erstgespräch kann dabei helfen, die eigene Situation besser einzuordnen und gemeinsam zu klären, ob und welche Form der Unterstützung sinnvoll erscheint. Eine Entscheidung für Therapie darf in Ruhe entstehen.
Was passiert im Erstgespräch?
Im Erstgespräch geht es darum, die aktuelle Situation kennenzulernen, Fragen zu klären und gemeinsam zu prüfen, ob eine therapeutische Zusammenarbeit hilfreich erscheint. Es besteht kein Entscheidungsdruck.
Wie läuft eine Therapie bei Essstörungen ab?
Die Therapie umfasst Gespräche über Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster sowie die Entwicklung neuer Strategien im Umgang mit Belastungen. Ziel ist eine nachhaltige Veränderung auf emotionaler, kognitiver und körperlicher Ebene.
Was, wenn ich Rückfälle habe?
Rückschritte können Teil eines Veränderungsprozesses sein. In der Therapie werden solche Erfahrungen genutzt, um Muster besser zu verstehen und hilfreiche Strategien weiterzuentwickeln.












